Schlaumäuse - Kinder entdecken Sprache

Die Schlaumäuse-Bildungsinitiative unterstützt die spielerische Vermittlung von Sprachkompetenz in Kindergärten.

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Hintergründe
Die Schlaumäuse-Initiative hilft Kindern die Sprache zu lernen. Das verschafft ihnen später Zugang zu mehr Bildung.
Ursula von der Leyen
 

Bund und Länder engagieren sich verstärkt für die frühkindliche Sprachförderung. Der Grund: Die Sprachkenntnisse an Deutschlands Kindergärten und Schulen weisen einen hohen Förderbedarf auf:

80%
der Kinder mit
Migrationshintergrund besuchen nur zwei Jahre oder weniger einen Kindergarten.

So ergab eine Untersuchung des Hessischen Sozialministeriums im Jahr 2003, dass 22 Prozent der deutschen Kinder im Alter zwischen vier und viereinhalb Jahren und 51 Prozent der Kinder mit Migrationshintergrund Sprachprobleme aufweisen. In Berlin ergab der Kindergartensprachtest in diesem Jahr, dass 15,7 Prozent aller getesteten Kinder den sprachlichen Anforderungen der Schule nicht genügen würden.

Diese negativen sprachlichen Voraussetzungen beherrschen die weitere schulische Laufbahn. In Zahlen: Nach der „PISA Studie I “ sind knapp ein Viertel aller 15-jährigen Schulkinder in Deutschland trotz normaler Schullaufbahn außerstande, flüssig lesen und schreiben zu können.

Noch deutlichere Mängel weisen Kinder ausländischer Eltern auf. Ihre Leistungen liegen weit hinter den Leistungen einheimischer Schüler. So ergab „PISA II”, dass Kinder mit Migrationshintergrund einen Lernrückstand von durchschnittlich anderthalb bis zwei Schuljahren gegenüber deutschen Kindern haben.

Um Kinder besser auf ihre schulische Laufbahn vorzubereiten und Chancengleichheit zu schaffen, rief Microsoft die Bildungsinitiative „Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache“ ins Leben. Ein wichtiger Schritt. Denn Bildung ist der Motor für gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritt. Deutschlands größtes Kapital sind seine Menschen, ihr Know-how. Deshalb engagiert sich Microsoft besonders im Bereich Bildung und Weiterbildung.


Quellen: