Die Schlaumäuse sind in erster Linie ein Spiel, weshalb die Kinder selbst entscheiden, ob und wie sie sich damit beschäftigen.

Der Zugang für die Eltern

Mit den Schlaumäusen zu Hause lernen

Die Lernsoftware können die Kinder auch zu Hause nutzen, sofern die Kita der Kinder bei der Schlaumäuse-Initiative registriert ist. Die Eltern erhalten dafür von der Bildungseinrichtung, die ihr Kind besucht, einen Freischaltcode, mit dem sie die Vollversion der Schlaumäuse zu Hause kostenlos nutzen können.

Die Verantwortlichen der registrierten Kita können dafür die benötigte Anzahl von Freischaltcodes generieren und diese an die Eltern ausgeben. Mit dem Freischaltcode (Schlaumäuse-Schlüssel) von der Kita können die Kinder die Schlaumäuse dann auch zu Hause kostenlos spielen.
Die Kinder haben so die Möglichkeit, im häuslichen Umfeld mit ihren Geschwistern, Spielkameraden, Eltern oder Großeltern die Welt der Sprache weiter zu erforschen. Das schafft zusätzliche Anlässe und Anreize, sich mit Sprache zu beschäftigen und sich mit anderen darüber auszutauschen, womit die Sprachentwicklung der Kinder weiter gefördert wird.

Ob die Kinder zu Hause neue Spiele ausprobieren oder Übungen, die sie in der Kita bereits absolviert haben, noch einmal wiederholen oder sich einfach nur die Geschichten vor jedem Spiel anhören – die Kinder sollen auch zu Hause das tun, worauf sie beim Spielen mit den Schlaumäusen Lust haben. Die Eltern sollten jedoch die Spielzeit auf 20 bis 30 Minuten begrenzen und den Umfang der Nutzungszeiten pro Tag oder Woche möglichst mit der Bildungseinrichtung abstimmen.

Insbesondere die integrierten Vorlesegeschichten eignen sich gut, um die Schlaumäuse auch in den gemeinsamen Familienalltag einzubinden – als Gute-Nacht-Geschichte oder einfach zur Entspannung auf dem Sofa. Sie liefern wertvolle Anregungen für vertiefende Gespräche und einen bewussten Umgang mit Sprache.
Die Erzieherinnen und Erzieher sollten den Eltern einige Hinweise zum Umgang mit den Schlaumäusen mit auf den Weg geben:
Bei den Schlaumäusen geht es darum, den Wissens- und Forschungsdrang der Kinder mit spielerischen Lernangeboten zu befriedigen und damit zu fördern. Keinesfalls sollen die Kinder unter Leistungsdruck gesetzt werden.
Die Schlaumäuse sind in erster Linie ein Spiel, weshalb die Kinder selbst entscheiden, ob und wie sie sich damit beschäftigen. So werden sie nicht überfordert, denn sie machen nur das, wofür sie sich interessieren und was sie sich selbst zutrauen.
Die meisten Kinder suchen von allein die Herausforderung und wagen sich oft aus eigenem Antrieb an schwierige Aufgaben. Dabei entwickeln sie nicht selten eine verblüffende Ausdauer und großen Ehrgeiz.
Genauso wie die Erzieherinnen und Erzieher brauchen auch die Eltern ihre Kinder beim Spielen mit den Schlaumäusen nicht anzuleiten oder zu korrigieren, sondern lediglich zu begleiten.
Fehler sind ein wichtiger Bestandteil des Lernprozesses. In ihnen steckt oftmals eine durchaus richtige Überlegung der Kinder. Darum reagiert die Software auf Fehler ermutigend und nicht belehrend. Und auch die Eltern sollten ihre Kinder nach einem Fehlversuch ermutigen, weiter nach der richtigen Lösung zu suchen, anstatt ihnen beispielsweise die richtige Antwort vorzusagen oder ihnen gar den Fehler vorzuhalten.
Es ist wichtig, für die Zeit vorm Computer – und für jede andere sitzende Tätigkeit – einen Bewegungsausgleich für die Kinder zu schaffen.
Auch zu Hause sollte die Spielzeit mit den Schlaumäusen 20 bis 30 Minuten betragen, sofern die Kinder an diesem Tag noch nicht in der Kita oder der Grundschule damit gespielt haben. Eltern und Erzieherinnen und Erzieher sollten daher die Nutzungszeiten möglichst miteinander absprechen.
Erzieherinnen und Erzieher, die Fragen zu den Schlaumäusen, der Bedienung und den richtigen Umgang mit der Software haben, können sich über das Kontaktformular direkt an die Projektagentur Helliwood media & education wenden. Ansprechpartner sind Caroline Borchert und Stefan Deumer (E-Mail: info@schlaumaeuse.de).

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