Alle Entwicklungsprozesse eines Kindes wurzeln in den Bildungsprozessen der frühen Kindheit.

Fragen und Antworten

Häufig gestellte Fragen im Überblick

Hier beantworten wir häufig gestellte Fragen. Ihre individuellen Anfragen schicken Sie uns gern per E-Mail.

Sie haben als Lehrerin oder Lehrer noch weitere Fragen? Gerne laden wir Sie ein mehr über die Software und die Initiative zu erfahren. Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.
Warum startete Microsoft die Initiative „Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache“?
Im Jahr 2003 gründete die Microsoft Deutschland GmbH die Initiative „Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache“, um Kindertagesstätten bei der Förderung der Sprachkompetenz von Vorschulkindern zu unterstützen. Eigens dafür wurde eine Lernsoftware entwickelt, mit der Kinder bereits im frühen Alter spielerisch die Welt der Sprache entdecken können. Microsoft Deutschland ist es ein wichtiges Anliegen, sich für die Förderung im Bereich Sprach- und Schrifterwerb zu engagieren, sodass mehr Vorschulkinder die notwendigen sprachlichen Grundfertigkeiten erlangen. Und so führt Microsoft sein soziales Engagement fort und setzt sich gezielt für bessere Zukunftschancen von jungen Menschen ein.

Was wird den Kindern in der Schlaumäuse-Software vermittelt?
Die neue Software erweckt die Schlaumäuse zum Leben und erschafft ihnen eine eigene Welt. In dieser Welt haben die Mäuse eine Mission, die sie nur gemeinsam mit den Kindern erfüllen können: die Welt der Sprache vor dem Wörterwichtel retten. Neben den neuen Geschichten rund um die Schlaumäuse Lingo und Lette und ihren Gegenspieler, den Wörterwichtel, wurden besonders einfache Übungen für Kinder mit geringem Sprachniveau und ein spezieller Zugang für Kinder mit Migrationshintergrund ergänzt. Die Software weckt die natürliche Neugier auf Sprache und bietet den Kindern Gelegenheit, mit Schrift auf eine Weise zu spielen, die ihnen Spaß macht und ihnen das Erlernen von Lesen und Schreiben erleichtert.

Welche sprachlichen Fähigkeiten können mit der Schlaumäuse- Software gefördert werden?
Die Software vermittelt den Kindern, dass unsere Sprache lautorientiert ist und erweitert Ihren Wortschatz. Die Kinder lernen das genaue Hinhören und die Unterscheidung von Lauten (Anlaute, Endlaute etc.); Entwickeln phonematische Bewusstheit; Sprachverständnis; werden bei der Anbahnung der Lautsynthese unterstützt und erarbeiten sich so spielerisch die strukturellen Zusammenhänge der deutschen Sprache und schärfen ihren Sinn für sprachliche Ästhetik. Außerdem vermittelt die Software erste Erfahrungen im Lesen und orthografischem Schreiben.

Für welche Zielgruppe ist die Schlaumäuse-Software geeignet?
Die Software richtet sich schwerpunktmäßig an Kinder von 5 bis 7 Jahren (Kindertagesstätten und die Eingangsklassen der Grundschule). Es profitieren aber auch jünger und ältere Kinder von der Software – je nach Entwicklungsstand des Kindes.
Warum gibt es verschiedene Versionen der Schlaumäuse Software und welche sind das?
Die neue Schlaumäuse Software gibt es in drei verschiedenen Versionen. Je nach dem welches Betriebssystem oder welche Hardware genutzt wird, empfiehlt sich eine andere:
Windows 8 App – für Besitzer eines Geräts mit Windows 8 Betriebssystem, kann auf Geräten mit und ohne Touch Funktionalität genutzt werden.
Online-Version – kann auf gängigen Geräten mit aktuellem HTML5 fähigen Browsern abgerufen werden.
Offline-Version – für Geräte mit Windows 7 oder Windows Vista Betriebssystem als standalone PC-Software installierbar, auf der Basis von IE9 / IE10 zum Download verfügbar.
Warum sollte der Computer bereits im Grundschulalter eingesetzt werden?
Besonders für die Sprachförderung bei Kindern eröffnet der Computer Möglichkeiten, die weder Bücher noch irgendein anderes Lehrmedium leisten können. Die 5- bis 7-jährigen können Schrift und Buchstaben durch Antippen der Einzelelemente hörbar machen – und das so oft sie wollen. Das Programm verliert nie die Geduld. Durch diese Hilfestellungen sind die Kinder beim Lernprozess unabhängig von Eltern, Pädagogen und anderen Erwachsenen. Außerdem passt sich die Lernsoftware Dank der Interaktivität dem jeweiligen Lernniveau und Tempo jedes einzelnen Kindes an, damit die Kinder ganz individuell gefördert werden können. Da Computer, Fernsehen und weitere technische Medien heutzutage meistens eh bereits zur Alltagswelt der Kinder gehören, können die Kinder durch den Computer in der Kita oder Grundschule einen sinnvollen und bewussten Umgang mit diesem Medium lernen.

Wie oft dürfen die Kinder am Computer spielen?
Im Rahmen von "Schlaumäuse - Kinder entdecken Sprache" wird darauf geachtet, dass das Kind über dem Spiel am Computer andere Dinge nicht vernachlässigt. Das Programm schreibt keine bestimmte Dauer vor. Die Lehrerinnen und Lehrer entscheiden selbst über die Dauer und Häufigkeit der Computersitzungen. Sie kennen die Kinder und wissen, was für sie angemessen ist. Trotzdem sollen die Kinder natürlich nicht unbegrenzt viel Zeit mit der Schlaumäuse-Software verbringen. Unabhängig vom Alter des Kindes ist es sinnvoll, die Spielzeit auf 30 Minuten zu begrenzen. Mehr „Bildschirmzeit“ ist für so junge Kinder nicht zu empfehlen. Weniger als 20 Minuten Spielzeit sind allerdings nicht sinnvoll, da die Kinder diese Zeit benötigen, um sich in ein Spiel und eine Aufgabe wirklich zu vertiefen und sich mit den anderen umfassend auszutauschen. Wichtig ist es auch, die Kinder eine angefangene Aufgabe beenden zu lassen, damit sie ein sinnvolles Ziel erreichen. Als Hilfestellung für das Zeitmanagement beim Spielen wird nach 15 Minuten Spielzeit eine Uhr auf dem Avatar der Kinder eingeblendet. Sie zeigt den Kindern, wie lange sie bereits im Land der Sprache gespielt haben und dass es Zeit wird, das Spiel in einigen Minuten zu beenden.

Kann ich die Sprachkompetenz meines Kindes auch Zuhause mit den Schlaumäusen fördern?
Die Kinder können die Schlaumäuse auch mit nach Hause nehmen und dort im Land der Sprache spielen und lernen. Die Eltern erhalten dafür von der Bildungseinrichtung, die ihr Kind besucht, einen Freischaltcode, mit dem sie die Vollversion der Schlaumäuse zu Hause kostenlos nutzen können. So haben die Kinder die Möglichkeit, im häuslichen Umfeld mit ihren Geschwistern, Spielkameraden, Eltern oder Großeltern die Welt der Sprache weiter zu erforschen. Das schafft zusätzliche Anlässe und Anreize, sich mit Sprache zu beschäftigen und sich mit anderen darüber auszutauschen, womit die Sprachentwicklung der Kinder weiter gefördert wird. Ob die Kinder zu Hause neue Spiele ausprobieren oder Übungen, die sie in der Kita oder Grundschule bereits absolviert haben, noch einmal wiederholen oder sich einfach nur die Geschichten vor jedem Spiel anhören – die Kinder sollen auch zu Hause das tun, worauf sie beim Spielen mit den Schlaumäusen Lust haben. Die Eltern sollten jedoch die Spielzeit auf 20 bis 30 Minuten begrenzen und den Umfang der Nutzungszeiten pro Tag oder Woche möglichst mit der Bildungseinrichtung abstimmen.

Wer hilft bei Fragen?
Lehrerinnen und Lehrer, die Fragen zu den Schlaumäusen, der Bedienung und den richtigen Umgang mit der Software haben, können sich über das Kontaktformular direkt an die Projektagentur Helliwood media & education wenden. Ansprechpartner sind Aileen Duchale und Stefan Deumer (E-Mail: info@schlaumaeuse.de).

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Sprachentwicklung fördern
Dem frühkindlichen Spracherwerb wird aus gutem Grund sehr viel Aufmerksamkeit gewidmet. Denn Sprachdefizite können für die Entwicklung von Kindern eine große Belastung darstellen.
Software-Versionen
Die neue Schlaumäuse-Software ist in drei verschiedenen Versionen erhältlich. Je nach dem welches Betriebssystem oder welche Hardware genutzt wird, empfiehlt sich eine andere Variante.
Der Zugang für die Eltern
Die Lernsoftware können die Kinder auch zu Hause nutzen, sofern die Grundschule der Kinder bei der Schlaumäuse-Initiative registriert ist.