Die Sprachförderung durch die Schlaumäuse sorgt für Chancengleichheit.

Für Lehrerinnen und Lehrer

Schlaumäuse selbstständig erkunden

Obwohl die Kinder die Schlaumäuse selbstständig erkunden können und sollen, brauchen sie dabei natürlich die kompetente Begleitung von Erwachsenen – insbesondere in der Anfangsphase. Die Lehrerinnen und Lehrer bzw. die Eltern erfüllen hierbei eine wichtige Aufgabe.

Für eine gewisse Einführungszeit sollte bei den ersten Versuchen der Kinder eine Erwachsene oder ein Erwachsener als Ansprechperson anwesend sein. Die Erfahrung mit früheren Versionen der Lernsoftware zeigt, dass die Kinder bereits nach 3 bis 5 Spieleinheiten sicher im Umgang mit der Software sind. Die Erwachsenen sollen die Kinder jedoch nur begleiten, nicht anleiten.
Die Schlaumäuse sind so gestaltet, dass die Kinder durch Ausprobieren selbst herausfinden können, wie die Software und die Spiele funktionieren. Die Kinder haben in der Regel keinerlei Berührungsängste und fangen sofort an zu spielen. Bei Schwierigkeiten probieren sie verschiedene Lösungswege aus, bis sie den richtigen finden. Fehlversuche gehören ganz selbstverständlich dazu.

Nur bei der Benutzeranmeldung und bei einer tatsächlich unüberwindbaren Hürde (wenn ein Kind beispielsweise ein Bedienelement oder eine Übung nicht versteht) sollten die Erwachsenen helfend eingreifen.

Zugangsmöglichkeiten und Nutzungszeiten
Grundlegend für das Konzept der Schlaumäuse sind die Aspekte Freiwilligkeit und Selbstständigkeit. Daher wäre es optimal, wenn die Kinder freien Zugang zum Computer hätten und, wie bei anderen Spielen auch, aus eigenem Antrieb spielen, sich in Spielgruppen zusammenfinden oder einfach zuschauen können, wenn andere Kinder spielen. Günstig ist daher eine Computerecke, die für alle Kinder frei zugänglich ist und von den Lehrerinnen und Lehrern eingesehen werden kann.

Insbesondere die Möglichkeit, in der Gruppe zu spielen, wirkt sich vorteilhaft aus, da das gemeinsame Spielen, Lernen und Darübersprechen die Lernerfolge vertieft. Und auch das Zuschauen, wenn andere Kinder spielen, erzeugt bereits Lerneffekte. Daher ist es zu empfehlen, keine Kopfhörer einzusetzen oder – falls unbeteiligte Kinder nicht gestört werden sollen – über einen Adapter mehrere Kopfhörer anzuschließen.

Trotzdem sollen die Kinder natürlich nicht unbegrenzt viel Zeit mit der Schlaumäuse-Software verbringen. Unabhängig vom Alter des Kindes ist es sinnvoll, die Spielzeit auf 30 Minuten zu begrenzen. Mehr „Bildschirmzeit“ ist für so junge Kinder nicht zu empfehlen. Weniger als 20 Minuten Spielzeit sind allerdings nicht sinnvoll, da die Kinder diese Zeit benötigen, um sich in ein Spiel und eine Aufgabe wirklich zu vertiefen und sich mit den anderen umfassend auszutauschen. Wichtig ist es auch, die Kinder eine angefangene Aufgabe beenden zu lassen, damit sie ein sinnvolles Ziel erreichen.

Bei der Kontrolle der Spielzeit und der Lernerfolge hilft der Auswertungsmodus für die Lehrerinnen und Lehrer.

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Erfahren Sie mehr über die Schlaumäuse-Initiative und die Schlaumäuse-Software in unserem Handbuch.

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Auswertungsmodus
Der Auswertungsmodus gibt den begleitenden Erwachsenen einen direkten Einblick in die Nutzungszeiten und den Lernstand jedes einzelnen Kindes.
Auf einen Blick
Die Schlaumäuse sind einfach und übersichtlich aufgebaut und spielen sich auf sechs Ebenen ab, die sich logisch aufeinander beziehen.