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Die Kinder spielen gemeinsam, geben sich Tipps und kommunizieren beim Spielen mit den Schlaumäusen miteinander.

Blick nach vorne

Wie moderne Technologien das Lernen revolutionieren

Welche Lernerfolge bereits Vorschüler durch IT-Lösungen erzielen können, zeigt Steve Ballmer am 8. November in Berlin. Dort präsentiert er die neue Schlaumäuse-Software, mit der Kinder spielend die deutsche Sprache entdecken.

Microsoft-Chef Steve Ballmer präsentiert neue Schlaumäuse-Lernsoftware
Bildungsexperten wie Prof. Dr. Maria Böhmer (CDU), Staatsministerin im Bundeskanzleramt und Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, sowie Kindheitsforscher Prof. Dr. Gerd Mannhaupt von der Universität Erfurt zählen zu den Podiumsgästen.
Die persönliche Entwicklung, die gesellschaftliche Integration und die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind abhängig vom Bildungsstand des Einzelnen. Moderne Technologien tragen maßgeblich dazu bei, das heutige Bildungswesen zu revolutionieren. Das Ende der „Kreidezeit“ ist unausweichlich: Innovative IT-Lösungen und Kommunikationstechnologien schaffen zukunftsweisende Lernwelten und neue Formen der Zusammenarbeit. Darüber hinaus ermöglichen und unterstützen sie intuitive Lernprozesse.

Wie der Spracherwerb von Kindern frühzeitig durch computergestützte Lernprogramme gefördert werden kann, zeigt Steve Ballmer am 8. November 2012 in der Berliner Humboldtbox. Im Rahmen der Veranstaltung „Bildung 3.0 – wie IT das Lernen revolutioniert“ präsentiert der Microsoft-Chef die neue auf Windows 8 basierte „Schlaumäuse“ -Lernsoftware. Das Besondere an dem computergestützten Programm: Die fünf- bis siebenjährigen Vorschüler entdecken die Wunderwelt der Wörter selbstständig und lernen über das Spielen, sich mit der deutschen Sprache zu beschäftigen. Gleichzeitig lernen sie den sinnvollen Umgang mit dem Computer kennen und erhöhen ihre Konzentrationsfähigkeit.

Mittlerweile wird die mehrfach ausgezeichnete „Schlaumäuse“-Software in rund 10.000 Kitas erfolgreich eingesetzt. Um die Sprachkompetenz von möglichst vielen Kindern in Deutschland zu unterstützen, steht das Lernprogramm künftig über das Internet zur Verfügung. Damit haben auch Grund- und Vorschulen sowie Horteinrichtungen die Möglichkeit, von der kostenlosen Fördersoftware zu profitieren.

„Durch die pfiffige Aufbereitung der Schlaumäuse gehört die Software sicherlich zu den führenden Lernprogrammen im Vorschulbereich“, erklärt Prof. Gerd Mannhaupt, Experte für Grundschulpädagogik und Kindheitsforschung an der Universität Erfurt. Achtzehn seiner Studenten haben in den vergangenen Monaten die Einführungs- und Testphase der dritten Schlaumäuse-Version wissenschaftlich begleitet. In spezifischen Untersuchungen haben sie herausgefunden, wie wirksam die „Schlaumäuse“ tatsächlich sind.

Das übereinstimmende Ergebnis der angehenden Pädagogen: Alle 120 befragten Kinder aus elf verschiedenen Kindertageseinrichtungen reagieren begeistert auf das Programm und erlernen mit großem Spaß die deutsche Sprache. Neue Medien geben Vorschulkindern einen wichtigen Entwicklungsimpuls - davon ist Gerd Mannhaupt überzeugt: „Es ist spannend mitzuerleben, wie sich die Entwicklung des computergestützten Lernens verändert und welche neuen Formen des Lernens sich dadurch ergeben. An diesem Fortschritt möchte ich teilhaben.“