Anmelden Kontakt | Nutzungsbedingungen | Datenschutz und Cookies | Impressum
no description
no description
no description
no description
 
Zum ersten Mal wird in diesem Jahr der Schlaumäuse-Preis vergeben.

Vorhang auf!

Die Gewinner des Schlaumäuse-Preises

Zum ersten Mal wird in diesem Jahr der Schlaumäuse-Preis vergeben. Mit der Auszeichnung will die Bildungsinitiative einmal jährlich das Engagement von Schlaumäuse-Kitas ehren, die sich mit einem besonderen Sprachlernkonzept hervortun. Die Wahl fiel der Jury bei den zahlreichen qualitativ hochwertigen Einreichungen nicht leicht.

Aus den Zusendungen wählte die Jury die drei Gewinner, die am 20. März ihre Preise in Gold, Silber und Bronze auf dem Schlaumäuse-Fachtag in Berlin erhalten werden. Hier stellen wir Ihnen die drei Gewinner und ihre Konzepte vor. Welchen der drei Plätze sie belegen, wird erst am 20. März verkündet.
Heilpädagogischer Kindergarten Kunterbunt aus Einbeck ein Buchstabenschrank zum Experimentieren
2 Bilder
Kita Abenteuerland aus Dresden
– medienpädagogische Arbeit im Fokus

Seit 2004 bietet die Kita ihren Kindergarten- und Hortkindern unter Vorgabe eines wöchentlichen Zeitlimits den freien Zugang zu den Schlaumäuse-Versionen 1 bis 3 in ihrem Medienkabinett an. Zusätzlich begleitet eine Logopädin die Kinder an zwei Vormittagen pro Woche beim Spielen mit den Schlaumäusen. Die Kinder tragen sich dafür selbstständig in einer Liste ein. Für dieses Gruppenspielkonzept stellte die Kita zu den unterschiedlichen Spielbereichen der Schlaumäuse-Software Kärtchen mit Bildern von gesuchten Begriffen her. deren Einsatz vor allem die Kinder, die keine Buchstaben kennen, intensiver unterstützen sollen.
Im Zuge der medienpädagogischen Arbeit bietet die Kita auch so genannte Eltern-Kind-LAN-Partys an. „Die Schlaumäuse-Software hat uns dabei inspiriert, genau zu betrachten, wie virtuelle Spiele-Plattformen von Kindern aussehen“, erklärt Kitaleiter Kai Netzer. Mit den LAN-Partys soll ein Verständnis bei Kindern und Eltern für die Bedeutung von Computer-Spielen und deren sinnvolle Nutzung entwickelt werden. Die Partys stellen einen Mix aus Diskussionsrunden und gemeinsames Spielen dar.

Heilpädagogischer Kindergarten Kunterbunt aus Einbeck
– ein Buchstabenschrank zum Experimentieren

Die Schlaumäuse sind im Kindergartenalltag des heilpädagogischen Kindergartens im niedersächsischen Einbeck seit zehn Jahren kaum wegzudenken und begeistern alle Kinder, mit oder ohne Beeinträchtigung. Um den Spaß im Umgang mit Buchstaben noch weiter zu erhöhen, baute der Kindergarten einen Buchstabenschrank, den Humboldthain. Der Rollschrank mit 30 Schubfächern ist ein Projekt der Piratengruppe. Er dient als weiterer Baustein zur Sprachförderung im Kindergarten und wird vorrangig in den Vorschulgruppen eingesetzt. Ob im Stuhlkreis für alle Kinder oder auch zur Einzelförderung – der Schrank soll zum Experimentieren mit Buchstaben einladen und das Interesse am ABC wecken. Die Kinder können alltägliche Gegenstände den mit Buchstaben und Lauten gekennzeichneten Schubfächern zuordnen, oder auch als Wörterwichtel verkleidet alles durcheinander bringen. „Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, so dass die Kinder durchs Ausprobieren eigene Ideen entwickeln können“, beschreibt Gruppenleiterin Kirsten Schmidt.

Städtische Kita Pestalozzistraße in Korschenbroich
– die Schlaumäuse AG

Rund 70 Kinder besuchen den Kindergarten, der die Schlaumäuse seit 2004 anbietet. In jedem Gruppenraum der Einrichtung ist eine Schlaumäuse-Ecke mit PC eingerichtet, die jedes altersmäßig geeignete Kind unter Zeitvorgabe frei nutzen kann. Dabei leiten ältere Kinder die jüngeren an, während sprachauffällige Kinder durch individuelle Einzelförderung beim Spiel mit den Schlaumäusen unterstützt werden. Für die Vorschulkinder entwickelt das Kita-Team spezielle Projekte wie die Schlaumäuse AG. Das Projekt ist in elf Einheiten eingeteilt und beinhaltet Bastel-, Back- und PC-Einheiten sowie Arbeitsblätter und Reimkarten und erstreckt sich über drei Monate. Zunächst erhält jedes teilnehmende Vorschulkind eine Schlaumäuse-Arbeitsmappe, die nach und nach befüllt wird. So werden abwechselnd Schlaumäuse gemalt, aus Filz zusammengeklebt, bei einem Ballspiel Reimwörter gesucht, Buchstaben gebacken oder am PC mit der Software gespielt. „Kinder sollen bei uns spielen lernen, damit sie spielend lernen können,“ erklärt Kitaleiterin Elke Berzen. Am Ende der Projektwochen erhält jedes Kind ein Schlaumäuse-Diplom.

Haben die Konzepte Sie inspiriert? Wir stellen Ihnen noch sieben weitere sehr überzeugende Ideen auf der Schlaumäuse-Onlineseite vor.