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Es ist erforderlich, Kinder schon frühzeitig auf dem Weg in die digitale Welt zu unterstützen und sie dabei aktiv zu begleiten.

Mediennutzung von Kindern

Branchenverband BITKOM veröffentlichte neue Studie

Der IT-Branchenverband BITKOM veröffentlichte aktuell die Studie „Jung und vernetzt – Kinder und Jugendliche in der digitalen Gesellschaft“. Sie ermittelt, wie häufig und zu welchem Zweck Kinder zwischen 6 und 18 Jahren Unterhaltungselektronik und Kommunikationsmedien nutzen.

Dabei kamen Zahlen und Fakten bei den befragten 6-7-Jährigen zutage, die teilweise erstaunen. Insgesamt nahmen knapp 1000 Kinder und Jugendliche an der Umfrage teil.

Dies sind die wichtigsten Zahlen der Altersgruppe 6-7 Jahre im Überblick:

41 Prozent der befragten 6-7-Jährigen nutzen spezielle Lerncomputer.
Die Hälfte der befragten Kinder in der Altersgruppe nutzt ab und zu einen PC oder einen mobilen Computer.
Jedes fünfte Kind zwischen 6 und 7 Jahren nutzt bereits ein Smartphone – in der Regel das der Eltern. Das ändert sich bei den Zehnjährigen. 76 Prozent von ihnen geben an, ein eigenes Handy oder Smartphone zu besitzen.
39 Prozent der 6-7-Jährigen geben an, dass sie das Internet nutzen. Je älter die Kinder sind, desto häufiger nutzen sie es. So liegt der Anteil bei den 8-9-Jährigen bereits bei 76 Prozent.
Die 6-7-Jährigen sind durchschnittlich 11 Minuten täglich online. Die 12 bis 13-Jährigen sogar schon im Schnitt eine Stunde pro Tag.
Gut die Hälfte der 6-7-Jährigen spielt im Internet oder schaut ein Video.
87 Prozent der 6-7-Jährigen geben an, dass sie nur eine bestimmte Zeit im Internet verbringen dürfen.
Bei 72 Prozent sind die Eltern dabei, wenn ihre Kinder im Netz sind.
Die Zahlen beweisen, dass für Kinder ab 6 Jahren die Informations- und Kommunikationsgeräte nicht nur zu ihrem Alltag gehören, vielmehr beginnen sie auch, diese aktiv zu nutzen. Im Alter von 8 Jahren aufwärts steigt die Nutzung der modernen Medien rapide an.
Die Studie zeigt auf, dass das Nutzungsverhalten der 6-7-Jährigen es erforderlich macht, Kinder in der Altersgruppe schon frühzeitig auf dem Weg in die digitale Welt zu unterstützen und sie dabei aktiv zu begleiten. Dazu gehört, ihnen einen verantwortungsbewussten und sinnvollen Umgang mit den Medien zu erläutern, altersgerechte Inhalte für sie auszuwählen und Nutzungszeiten festzulegen und im Blick zu behalten. Die Lernsoftware der Schlaumäuse ist dafür das richtige Spiel. Es bringt den Kindern schon im Vorschulalter den ersten sinnvollen Umgang mit dem Computer nahe, vermittelt ihnen erste Medienkompetenzen und führt sie durch Zeitbeschränkungen an bestimmte Reglements bei der Nutzung moderner Medien heran, ohne Verbote auszusprechen. Denn eines ist sicher: in der heutigen Zeit kann man kein Kind von Computer & Co. mehr fernhalten. Dazu sind diese zu sehr zum festen Bestandteil unseres Lebens geworden.

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