Die neue Schlaumäuse-Version führt das pädagogische Konzept des entdeckenden Lernens weiter.

Die Schlaumäuse-Initiative

In Bildung investieren, um Zukunftschancen zu verbessern

Im Jahr 2003 gründete die Microsoft Deutschland GmbH die Initiative „Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache“, um Kindertagesstätten bei der Förderung der Sprachkompetenz von Vorschulkindern zu unterstützen.

Eigens dafür wurde eine Lernsoftware entwickelt, mit der Kinder bereits im frühen Alter spielerisch die Welt der Sprache entdecken können. Inzwischen liegt eine dritte, vollständig überarbeitete Version der beliebten Schlaumäuse vor. Microsoft führt damit sein soziales Engagement fort und setzt sich gezielt für bessere Zukunftschancen von jungen Menschen ein.

Wie wichtig es ist, Kinder frühzeitig beim Spracherwerb zu fördern, zeigt sich spätestens in der Grundschule: Mindestens 700 Wörter sollten Kinder in Deutschland am Ende ihrer Grundschulzeit beherrschen. Doch viele haben große Schwierigkeiten, dieses Ziel zu erreichen, weil sie mit ungenügendem sprachlichem Rüstzeug in die Grundschule starten. So hat zum Beispiel die Berliner Sprachstandserhebung von 2011 ergeben, dass rund 17 Prozent der 27.000 Kinder aus dem Geburtsjahrgang 2006 einen Sprachförderbedarf aufweisen. Dementsprechend ist fast ein Fünftel dieser Schulanfänger den Anforderungen des Schulbesuchs nicht gewachsen.

Unterstützung bei der frühkindlichen Sprachförderung
Damit mehr Vorschulkinder die für den Schuleintritt erforderlichen sprachlichen Grundfertigkeiten erlangen, unterstützt Microsoft mit der Initiative „Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache“ Kindertagesstätten bei der frühkindlichen Sprachförderung. Die Initiative steht unter der Schirmherrschaft des Bundesfamilienministeriums und soll Erzieherinnen und Erzieher sowie Eltern ermutigen, für die Kinder ein sprachanregendes Umfeld zu schaffen, um deren Neugier und natürliches Interesse an der Sprache sowohl im Kita- als auch im Familien-Alltag aufzugreifen.

Die ursprüngliche Idee für die Schlaumäuse-Initiative entwickelte Microsoft bereits im Jahr 2003. Zusammen mit der ComputerLernWerkstatt der Technischen Universität Berlin wurde eine kindgerechte Sprachlernsoftware erstellt, die in einem nächsten Schritt mit dem Cornelsen Verlag weiterentwickelt wurde. Mit der kostenlosen Schlaumäuse-Software können Kinder zwischen fünf und sieben Jahren spielerisch die deutsche Sprache entdecken, verbessern so ihren Wortschatz, gleichen Sprachdefizite aus und werden gleichzeitig an den sinnvollen Umgang mit digitalen Medien herangeführt. Inzwischen kommen die Schlaumäuse in rund 10.000 Kitas in Deutschland zum Einsatz.

Kontinuierliche Weiterentwicklung der Schlaumäuse-Software
Die aktuelle und dritte Version der Schlaumäuse-Software wurde gemeinsam mit dem neuen Partner Helliwood media & education entwickelt und realisiert. Die technische und inhaltliche Entwicklung der neuen Version erfolgte in enger Zusammenarbeit mit Microsoft und mit der Universität Erfurt. Die Universität übernahm unter der Leitung von Prof. Dr. Gerd Mannhaupt die wissenschaftliche Begleitung, wobei auch die Ergebnisse von mehreren Testanwendungen in verschiedenen Kindertagesstätten einbezogen wurden.

Die neue Schlaumäuse-Version führt das ursprüngliche pädagogische Konzept des entdeckenden Lernens weiter, bietet aber zugleich stärkere Leitlinien zum kontinuierlichen Üben und Erforschen der Sprache. Außerdem können die Schlaumäuse jetzt nicht mehr nur von Kitas, sondern auch von Grundschulen und im Elternhaus der Schlaumäuse-Kinder kostenfrei genutzt werden. Damit können noch mehr Kindern von der Initiative profitieren.

Microsoft übernimmt soziale Verantwortung
Microsoft Deutschland hat die Schlaumäuse-Initiative ins Leben gerufen, um mit seinem gesellschaftlichen Engagement die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland zu stärken und dafür gezielt in Bildung zu investieren. Denn Bildung entscheidet heute mehr als je zuvor über Zukunftschancen; und die Beherrschung der Sprache ist die Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Bildungsprozess. Dieses Engagement ist für Microsoft jedoch mehr als bloßes Sponsoring. Es ist Teil des Kerngeschäftes und wird mit derselben Professionalität und Nachhaltigkeit vorangetrieben wie alle Geschäftsbereiche. Es ist Ausdruck der sozialen Verantwortung, die das Unternehmen übernimmt.

„Gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen gehört zu den Fundamenten der Microsoft-Unternehmenskultur – und das seit vielen Jahrzehnten. Im Mittelpunkt unseres Engagements stehen dabei Themen, die zur Stärkung der Gesellschaft beitragen und mit denen sich Microsoft identifiziert. Eine Schlüsselrolle für den persönlichen Bildungsweg nimmt die Sprache ein. Je früher ein Mensch die Sprache des Landes beherrscht, in dem er lebt, desto mehr Chancen tun sich ihm auf. Von daher haben wir nach einer Möglichkeit gesucht, wie man Sprache mithilfe des Mediums Computer sinnvoll fördern könnte.“ Henrik Tesch, Direktor Politik und Gesellschaftliches Engagement, Microsoft Deutschland GmbH.

Weiterführende Informationen

Microsoft Corporate Citizenship
Microsoft hat sich zum Ziel gesetzt, nicht nur wirtschaftliche, sondern auch gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, um einen Beitrag zu Wachstum und Entwicklung des Standorts Deutschland zu leisten.
[microsoft.com | 08.10.2012 | 15:48]