Die neue Schlaumäuse-Version führt das pädagogische Konzept des entdeckenden Lernens weiter.

Schlaumäuse-Tour 2012

Quer durch Deutschland mit Lette und Lingo

Zum Auftakt der dritten Ausgabe der Lernsoftware begab sich das Schlaumäuse-Mobil auf eine deutschlandweite Tour, um die Arbeit mit den beliebten Schlaumäusen und die Vielfalt der an der Initiative beteiligten Bildungseinrichtungen zu zeigen. Das Team besuchte neun Kitas in Berlin, Köln, Erfurt, Hamburg und München. Drei der Kitas schildern ihre Erfahrungen mit der neuen Schlaumäuse-Version.

Den ersten Stopp machte der Schlaumäuse-Bus beim INA-Kindergarten. Die Berliner Einrichtung hat bereits das Pilotprojekt der Schlaumäuse im Jahr 2003 begleitet. Anette Baumann: „Der Sprachstand unserer Kinder ist gemischt. Da sie neugierig auf das Medium Computer sind und damit umgehen möchten, sind die Schlaumäuse ein echter Motor für uns. Seit Jahren ist das Lernprogramm ein fester Bestandteil unserer Arbeit. Auch von der neuen Version sind unsere Kinder begeistert – genau wie unsere Mitarbeiterinnen.“, sagt die Kitaleiterin.
Jetzt geht es nach Hamburg – in die Vorschulklasse der Katholischen Schule Altona. Dort wartet schon Gisela Sajons-Malcharrek mit ihren 24 Kindern auf das Team. „Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie viel Lust die Kinder haben, mit den Schlaumäusen zu spielen. Wir haben eine richtige Warteliste“, erzählt die Pädagogin. Fünf ihrer Kinder seien stark förderbedürftig. Gerade diese ziehen einen großen Nutzen aus dem Programm: „Sie können sich die Aufgaben so oft vorlesen lassen, wie sie möchten. Das wäre in einer großen Klasse nicht möglich“, sagt Sajons-Malcharrek. Während sie früher Bedenken hatte, einen PC in der Vorschulkasse einzusetzen, möchte sie ihren Kindern inzwischen eine möglichst große Bandbreite an Fördermaßnahmen anbieten.
Zum Schluss der Schlaumäuse-Tour erreicht das Team Erfurt und besucht die Integrative Kita Buchenberg. Bärbel Härter: „Die neue Version ist eine Steigerung zur Vorgängerversion. Das Spielen mit ihr erfordert mehr Aufmerksamkeit, genaues Zuhören und mehr Konzentration“, urteilt die Erzieherin. „Aber genau das ist wichtig für unsere Kinder. Sie können nämlich nicht gut zuhören, sind teilweise entwicklungsverzögert und öffnen sich nicht in einem größeren Kreis, am PC dagegen schon“. Auch wenn sie eine Aufgabe falsch beantworten, würden nicht ausgebuht oder gehänselt werden. „Vielmehr macht das Programm ihnen Mut. Das ist ganz toll.“
Die einzelnen Etappen im Überblick:
23.08.2012 Berlin (Ina.Kinder.Garten Grüntaler Straße und Kita MaRiS)
24.08.2012 Berlin (Kita Traumzauberhaus und Kita Halemweg)
03.09.2012 Köln (Katholischer Kindergarten St. Bartholomäus)
04.09.2012 Erfurt (Spatzennest am Park und Integrative Kita Buchenberg)
05.09.2012 Hamburg (Vorschulklasse der Katholischen Schule Altona)
06.09.2012 München (Infanterix Neuhausen)
Wir bedanken uns bei jeder Einrichtung für ihr Engagement!

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Über die Initiative
Microsoft Deutschland gründete die Initiative „Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache“, um Kindertagesstätten bei der Förderung der Sprachkompetenz zu unterstützen.
Schlaumäuse in Deutschland
Aufgrund des ständig wachsenden Interesses von Kindergärten aus ganz Deutschland melden sich täglich neue Kindergärten an.