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Andreas Bourani als Vorleser

Montag, 18 Dezember, 2017
Catrin Krawinkel
Aktuelles
Große Aufregung in der Mäusehöhle: Sänger Andreas Bourani las 42 Vorschulkindern in Berlin zwei spannende Schlaumäuse-Geschichten vor.

Regelmäßig findet in Berlin die Aktion Unter der Leselampe statt. Im Dezember nahm Andreas Bourani als Vorleser daran teil und machte 42 Kitakindern mit den Schlaumäuse-Geschichten glücklich. Natürlich musste er auch noch einen seiner bekanntesten Hits singen…
42 Vorschulkinder aus vier Berliner Kitas riefen im Erdgeschoss von Microsoft Berlin aufgeregt durcheinander und wuselten dabei mit ihren braunen Frühstückstüten herum. Ein paar Wochen vor Weihnachten hatten sich ihre Kitas darum beworben, an der Aktion Unter der Leselampe teilzunehmen. Eine Veranstaltung, die mehrfach im Jahr von der Schlaumäuse-Initiative ausgerichtet wird.

Dieses Mal sollte ein berühmter Sänger ihr Vorleser sein. Ihm zu Ehren hatten die kleinen Gäste noch einmal gemeinsam das Schlaumäuse-Lied einstudiert. Als Andreas Bourani den bunt geschmückten Raum betrat, schmetterten die Kinder lautstark den Song ihrer Deutschlern-App. Der sympathische Künstler klatschte begeistert Beifall und begann dann, die Schlaumäuse-Geschichte „In der Höhle“ und „Die Schlaumäuse und die Neuen“ vorzulesen. Gebannt hörten die Kleinen dem Sänger zu, der bereits als Synchronsprecher von mehreren Hollywood-Kinofilmen Monstern und Halbgöttern seine Stimme geliehen hatte. „Na, welche Geschichte gefiel Euch besser?“, fragte er am Schluss und forderte die Kinder zu einer Gesprächsrunde auf. Doch die kleinen Gäste hatten noch anderes im Sinn: „Wann singst du für uns?“, fragten sie ihn. Und tatsächlich ließ sich Andreas Bourani nicht zweimal bitten und sang seinen WM-Hit „Auf uns“. Dann verteilte er noch Autogramm-Karten und verabschiedete sich mit den Worten: „Ich mag Kinder sehr. Der Termin hat mir großen Spaß gemacht. Früher lasen meine Eltern und meine große Schwester mir viele Geschichten vor. Lesen regt die Kreativität an und Worte sind wie Schlüssel, die neue Türen öffnen.“

Recht hat er. Denn Vorlesen hat nicht allein nur mit dem Spracherwerb zu tun, sondern hat auch eine große emotionale Bedeutung, wie die jüngste Vorlesestudie der Stiftung Lesen ergab. Sie ermittelte leider auch, dass ein Fünftel der Eltern überhaupt nicht vorlesen würden.

Für die Schlaumäuse-Initiative Grund genug, die Vorlesereihe Unter der Leselampe weiter fortzuführen. Mal schauen, welcher Prominente das nächste Mal dabei ist.
Über Bewerbungsmöglichkeiten informieren wir rechtzeitig.