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Die Lernsoftware schafft wertvolle Anreize, sich intensiv mit der deutschen Sprache zu beschäftigen.

Aktuelle Bildungsstudie

Berliner Kita-Kinder sprechen deutlich besser Deutsch

Je länger Kinder eine Kita besuchen, desto besser sind ihre Sprachkenntnisse. Insbesondere Kinder aus Migrantenfamilien lernen in den vorschulischen Bildungseinrichtungen leichter Deutsch als in ihrem familiären Umfeld.

Das geht aus der aktuellen Auswertung der Berliner Senatsgesundheitsverwaltung zu den ärztlichen Einschulungsuntersuchungen für 2012 hervor.
Jedes Jahr untersuchen die Kinder- und Jugendgesundheitsdienste in den zwölf Berliner Bezirken die Mädchen und Jungen vor ihrer Einschulung. In zahlreichen Tests, in der u.a. die motorische und kognitive Entwicklung festgestellt wird, gibt die Einschulungsuntersuchung auch Auskunft über das Sprachvermögen der zukünftigen Grundschüler. Die aktuelle Untersuchung, die am 29. Juli 2013 veröffentlicht wurde, zeigt: Je länger Kinder in eine Kita gehen, umso besser sind ihre Deutschkenntnisse. Von insgesamt 28.159 untersuchten Mädchen und Jungen, die 2012 in Berlin eingeschult worden waren, hatten 89 Prozent länger als zwei Jahre eine Kita besucht.

Kindertagesstätten seien der erfolgreichste Weg, die Chancen von Kindern aus Einwandererfamilien und sozio-ökonomisch schwächeren Elternhäusern zu erhöhen, sagte Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) bei der Präsentation des Jahresberichtes. Vor allem Kindern mit Migrationshintergrund helfe der Besuch einer Kita beim Lernen der Sprache. Von den Mädchen und Jungen aus Einwandererfamilien, die vor der Einschulung gar nicht oder nur weniger als sechs Monate in eine Kita gegangen sind, konnten höchstens drei Prozent sehr gut Deutsch. Demgegenüber sprechen 75 Prozent der Migrantenkinder, die länger als zwei Jahre in die Kita gehen, zur Einschulung schon gut oder sehr gut Deutsch. 2005 lag dieser Wert bei gerade 55 Prozent. Generell nimmt der Anteil der Kinder aus Einwandererfamilien in den Schulen der Hauptstadt zu. Bei den Erstklässlern liegt er derzeit bei 39,2 Prozent, 2005 waren es gerade 30 Prozent.

Laut Untersuchungsbericht fand die deutlichste Verbesserung der deutschen Sprachkenntnisse von Kindern nichtdeutscher Herkunft in den Jahren 2006 bis 2008 statt, seitdem stagniert die Entwicklung. Weitere Anstrengungen seien nach Angaben der Experten nötig, um noch mehr Kinder und Familien mit gezielten Sprachförderangeboten zu erreichen.

Die kostenlose Schlaumäuse-Lernsoftware schafft wertvolle Anreize, sich intensiv mit der deutschen Sprache zu beschäftigen. Das spielerische Sprachangebot kann mit einem entsprechenden Zugangscode für die Eltern auch zuhause genutzt werden. Die Kinder haben so die Möglichkeit, im häuslichen Umfeld gemeinsam mit ihren Geschwistern, Spielkameraden, Eltern oder Großeltern die Welt der Sprache weiter zu erforschen.

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Die gesamt Berliner Einschulungsuntersuchung ist im Internet nachzulesen
[www.berlin.de | 06.08.2013 | 10:15]