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Der Wörtersee

Mit dem Bilden von Minimalpaaren fördert der Wörtersee das Lautbewusstsein und ein zunehmend differenzierteres Hören.

Hören, sehen, unterscheiden

Die Kinder sollen aus einem vorgegebenen Wort ein neues bilden, indem sie einen Laut austauschen. Beide Wörter – das Ausgangsund das Zielwort – werden bildlich dargestellt und vorgelesen, wenn die Bilder angetippt werden. Der Laut, der ausgetauscht werden soll, ist farbig hervorgehoben.
Wörtersee
Der Wörtersee fördert das Lautbewusstsein und ein zunehmend differenzierteres Hören.
Den Kindern stehen mehrere Laute beim Tausch zur Auswahl. Diese können sie abhören, wenn sie darauf tippen. Ziehen die Kinder den richtigen Laut an die richtige Stelle, wird er ausgetauscht und das neue Wort vorgelesen. Buchstaben, durch die nicht das Zielwort entsteht, lassen sich nicht in das Feld hineinziehen.

Entsteht beim Austauschen ein neues Wort, das zwar existiert, jedoch nicht der gesuchte Begriff ist, werden die Kinder von Lette und Lingo darauf hingewiesen und zu einem neuen Versuch aufgefordert.

Minimalpaare

Zu den Minimalpaaren gehören zum Beispiel Reimwörter wie „Tisch” und „Fisch”, aber auch Wörter wie „Maus” und „Haus”, „Schal” und „Schaf” und „Tube” und „Taube”. Auch für Letztere trifft das Merkmal zu, dass sie sich nur in genau einem Laut voneinander unterscheiden. Denn es geht um die Laute, unabhängig davon, mit wie vielen Buchstaben sie im jeweiligen Wort geschrieben werden.
Wörtersee Screenshot

Anderer Laut, andere Bedeutung

Der Wörtersee fördert das Lautbewusstsein und ein zunehmend differenzierteres Hören. Im... Der Wörtersee fördert das Lautbewusstsein und ein zunehmend differenzierteres Hören. Im Mittelpunkt des Spiels stehen der Einzellaut (das Phonem) und seine Leistung auf der Bedeutungsebene (semantische Ebene) der Sprache. Die Kinder spielen dazu mit Minimalpaaren, also mit Wörtern, die sich nur in einem Laut unterscheiden. Sie erkunden die Lautfolge der Wörter und lernen, dass durch den Austausch nur eines Lautes aus einem Wort ein anderes entsteht und sich damit die Wortbedeutung verändert. Die Kinder bilden dabei Zielwörter, die ihnen mit Bildern vorgegeben werden. Die lautliche Veränderung wird so auch „gegenständlich” visualisiert.