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Eine frühe Sprachförderung ist ein wichtiges Fundament für das gesamte Leben.

Veronika Bellmann

Spannende Reise durch die Welt der Sprache

Elf Schlaumäuse-Einrichtungen gibt es bereits in ihrem Wahlkreis Mittelsachsen. Die CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann möchte, dass noch viele weitere folgen.

Deshalb zögerte die 52-Jährige nicht lange: nur einen Tag nach dem Start der neuen Schlaumäuse-Lernsoftware rief die Politikerin dazu auf, sich an der Sprachförderungsinitiative zu beteiligen. In einem Interview erklärt Veronika Bellmann, was ihr besonders gut am neuen Schlaumäuse-Lernprogramm gefällt und wie Kinder sowie Erzieherinnen und Erzieher auf die Software reagieren.
Sie unterstützen zahlreiche Schlaumäuse-Kindergärten in Ihrem Wahlkreis. Was überzeugt Sie an der neuen Version des Lernprogramms?
Die kindgemäße Herangehensweise insbesondere bei der Neuauflage des Programms gefällt mir besonders gut. Die beiden Mäuse Lingo und Lette aus der vorherigen Version sprechen nun und motivieren die Kinder durch kindgerechte Kommentare. Sie begleiten die Kinder auf ihrer spannenden Reise durch die Welt der Sprache mit dem Gutenberg, dem Wörtersee oder dem Redefluss.

Warum profitieren die Kinder von der Schlaumäuse-Software?
Das Programm ist für die Kinder eine Ergänzung zur allgemeinen Sprachförderung. Es ist ein weiterer Baustein und verfolgt einen anderen Ansatz als beispielsweise das reine Vorlesen. Kinder lernen durch Ausprobieren, können ihre Fehler direkt verbessern und werden durch Lob motiviert. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich das Programm unserer Lebenswelt anpasst.

Elf Schlaumäuse-Kitas gibt es bisher in Ihrem Wahlkreis. Welche Eindrücke haben Sie dort gewonnen?
Ich hatte bereits mehrfach Gelegenheit Kitas zu besuchen, die mit der Schlaumäuse-Software arbeiten. Zum einen war ich direkt nach der Übergabe durch Microsoft bei den Kitas vor Ort. Zum anderen besuche ich auch weitere Schlaumäuse-Kindertagesstätten im Rahmen meiner regelmäßigen Kommunaltage. Meine Eindrücke waren durchweg positiv auch seitens der Erzieherinnen und Erzieher, die die Schlaumäuse mit vielen anderen Erziehungs- und Bildungsmaßnahmen sehr gut koppeln und koordinieren können. Die Kinder sind immer sehr stolz darauf, mir das Programm zu zeigen und mir Dinge zu erklären.

Warum machen Sie sich für eine frühe Sprachförderung stark?
Eine frühe Sprachförderung ist ein wichtiges Fundament für das gesamte Leben. Kinder, die später sprechen, undeutlich sprechen oder sich nicht auf Deutsch verständigen können, haben im Alltag Nachteile. Sie ziehen sich entweder zurück oder versuchen ihre Konflikte anders zu lösen. Werden sie hier nicht entsprechend gefördert, werden sich Artikulationsschwierigkeiten in der Vorschule und später in der Schule weiter verfestigen. Sie können dadurch Lust und Motivation für das Lernen verlieren, mit allen sich daraus entwickelnden negativen Folgen. Es gibt ein Sprichwort: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Ich denke, das kann man für den Sprachbereich ganz sicher bestätigen.

Wie war die Resonanz auf Ihre Pressemitteilung? Gibt es eine Zunahme an Schlaumäuse-Kitas in Ihrem Wahlkreis?
Nein, leider haben sich nach der letzten Pressemitteilung keine weiteren Kitas bei mir gemeldet. Möglicherweise haben sie sich auch direkt an Microsoft gewandt. Meine Erfahrungen nach dem letzten Aufruf waren aber so, dass einige Kitas das Programm gerne möchten, es aber technisch nicht umsetzen können. Bisher gab es nur eine einzige Kita, die diesem Programm beziehungsweise der Nutzung von Computern im Vorschulalter sehr negativ gegenüber stand und mir dies auch in klaren Worten vermittelte.

Das neue Schlaumäuse-Lernprogramm wird zukünftig auch Grundschulen kostenlos zur Verfügung stehen. Welchen Mehrwert sehen Sie für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer?
Ich freue mich, dass auch Grundschulen das Lernprogramm kostenlos nutzen können, vor allem wenn es im Rahmen von Ganztagsangeboten genutzt werden soll. Wichtig ist für mich, dass es als ergänzender Baustein im Bereich Bildung und Entwicklung verstanden wird.

Auch die Eltern können das neue Schlaumäuse-Programm als Download-Version nutzen. Wie beurteilen Sie dieses Zusatzangebot?
Bildung und Erziehung sind zuvorderst die Aufgabe der Eltern. Daher begrüße ich es sehr, dass auch Eltern eine Schlaumäuse-Version zur Verfügung gestellt wird. Die Entwicklung der Medienkompetenz kann und muss grundsätzlich von den Eltern begleitet werden. Sie erlangen somit einen unmittelbaren Überblick zu den Bildungsprogrammen der Kinder in der Kita und können darüber hinaus mit ihren Kindern gemeinsam Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vertiefen, beurteilen und auch entsprechend korrigieren. Abgesehen davon verbringen sie Zeit mit ihren Kindern und können auch für sich selber einen Lerneffekt erzielen.