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Sprache ist in jedem Lebensbereich zentral.

Jens Spahn

Im Wahlkreis unterwegs

Gemeinsam mit der Sparkasse Westmünsterland hat der Bundestagsabgeordnete Jens Spahn 170 Kindergärten im Kreis Borken mit den Schlaumäusen ausgestattet. Jetzt lernen die Kitas die neue Version des Programms kennen.

Wie erleben Sie den Umgang der Kinder mit den Schlaumäusen?
Ich bin regelmäßig in Kindergärten in meinem Wahlkreis zu Gast. Dort sehe ich, mit welcher Begeisterung Kinder und Erzieher mit den Schlaumäusen arbeiten. Spielerisch Sprache und Umgang mit moderner Technik zu erlernen, das ist ein großer Vorteil. Natürlich ersetzt das nicht das Miteinander-Sprechen. Wer die Schlaumäuse im Einsatz erlebt hat, weiß auch, dass da kein Anlass zur Sorge besteht, im Gegenteil. Übrigens hat die neue Version der Schlaumäuse den Deutschen Bildungsmedien-Preis digita 2013 in der Kategorie Vorschulisches Lernen gewonnen, das spricht für die Qualität des Programms.
Sprachtests beweisen, dass zehn bis 15 Prozent aller deutschen Erstklässler so gravierende Verständnis- und Ausdrucksschwierigkeiten haben, dass sie dem Unterricht nur schwer folgen können. Welche Folgen haben die Sprachdefizite auf ihre Schulkarriere?
Sprache ist in jedem Lebensbereich zentral. Wer sie gut beherrscht, ist nicht nur in der Schule klar im Vorteil. Auch in der Familie, im Freundeskreis oder viel später am Arbeitsplatz setzen sich diejenigen durch, die ihre Meinung und ihre Ideen formulieren können. Deshalb ist eine frühe Förderung der Sprachentwicklung wichtig.

Die Anforderungen an die Kita-Mitarbeiterinnen steigen kontinuierlich an. Sind die Schlaumäuse eine Bereicherung, die die Erzieherinnen entlasten?
Ich bin immer wieder beeindruckt, was in unseren Kitas geleistet wird. Es ist ja nicht einfach, zehn oder 20 Kinder sinnvoll zu beschäftigen und gleichzeitig auf Einzelne einzugehen. Ich gehe davon aus, dass sie jede Unterstützung gebrauchen können - ob es nun die Schlaumäuse oder Eltern und beispielsweise Vereine sind, die mit anpacken, alles sind gute Ergänzungen zum Alltag in der Kita. Es ist ein Beruf, der Spaß macht und in dem es nie langweilig wird. Ich würde mir wünschen, dass sich auch mehr Männer dafür entscheiden.

Die neue Lernsoftware steht auch Grundschulen zur Verfügung. Können Sie sich vorstellen, auch Schulen in Ihrem Wahlkreis mit der Software zu unterstützen?
In meinem Wahlkreis haben wir in den vergangenen drei Jahren gemeinsam mit Unternehmen vor Ort über 100 Kindergärten mit Soft- und Hardware ausgerüstet. Das ist eine große Leistung und Ausdruck von gelebtem Bürgerengagement im westlichen Münsterland. Ich kann mir gut vorstellen, das auch auf Grundschulen auszudehnen.