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Sommerfest mit den Schlaumäusen

Mittwoch, 20 September, 2017
Catrin Krawinkel
Veranstaltung
Der Start der Schlaumäuse-Kooperation mit 14 AWO-Kindertagesstätten in Bremen wurde mit einem großen Fest gefeiert. Auch Dr. Claudia Bogedan, Bremens Senatorin für Bildung und Kinder, schaute vorbei und freute sich, dass Tablets mit der Lern-App an die Einrichtungen verteilt wurden.

An diesem Tag herrschte besonders viel Trubel und Heiterkeit im AWO-Kinderhaus „Annemarie Mevissen“. Der Grund dafür war das große Sommerfest, das die Schlaumäuse-Initiative gemeinsam mit dem AWO-Kreisverband der Hansestadt Bremen für die Einrichtung organisiert hatte.
So beklebten Kinder an dem einen Tisch Haarreifen mit bunt bemalten Mäuseohren, und an einem anderen Tisch lösten weitere kleine Teilnehmer die Aufgaben der Sprachlern-App an modernen Tablets. „Wir sind dankbar, dass wir als erstes Bundesland das Projekt durchführen“, sagte Eva-Maria Lemke-Schulte, Präsidentin des AWO Kreisverbandes Bremen.

Insgesamt 14 Bremer AWO-Kindertagesstätten, in denen über 1.000 Kinder betreut werden, profitieren von der gemeinsamen Kooperation zwischen dem Wohlfahrtsverband und der Initiative. Insbesondere die rund 600 Kinder mit Migrationshintergrund werden zukünftig mit Hilfe der Schlaumäuse spielerisch an die deutsche Sprache herangeführt und beim Spracherwerb unterstützt.

„Sprachförderung prägt den weiteren Bildungsweg und nachher den beruflichen Weg. Vor allem auch für die Integration z.B. von Kindern mit Migrationshintergrund, von denen wir sehr viele betreuen in der AWO“, betonte die Präsidentin des AWO-Kreisverbands.

Bereits im April 2017 war die deutschlandweite Kooperation mit dem AWO Bundesverband zur Sprachförderung von geflüchteten Kindern angelaufen. Bei der Veranstaltung in Berlin hatte Staatsministerin Aydan Özoguz, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration,
75 Schlaumäuse Starterpakete inklusive Tablets und Fortbildungen für die Pädagogen offiziell an die AWO überreicht.

„Wir haben verstanden, dass diese Geräte eine Möglichkeit darstellen, Wissen zu vermitteln und uns dabei unterstützen können, Lernprozesse zu gestalten“, sagte Bremens Senatorin für Bildung und Kinder Dr. Claudia Bogedan beim Sommerfest im AWO-Kinderhaus.

„Mit dem Projekt hier können wir als Stadt Erfahrungen sammeln, und ich hoffe natürlich, dass wir auch ein Stück weit lernen, und die AWO uns daran teilhaben lässt, inwieweit das tatsächlich als nützliches Instrument in der täglichen Arbeit empfunden wird.“

Die Stadt Bremen hat sich zum Ziel gesetzt, Medienbildung gezielt und intensiv voranzutreiben. „Wir glauben daran, dass es ganz wichtig ist, dass Kinder in Kontakt mit Medien sind und auch lernen, Zeiten einzuhalten und wann ich das Gerät für welche Inhalte nutze. Wann spiele ich damit und wann ist es Arbeitsgerät, und ich kann damit lernen. Wir freuen uns, dass dieses gemeinsame Projekt von der AWO hier in Bremen stattfindet.“

Die ausführlichen Interviews vom Sommerfest im Bremer AWO-Kinderhaus finden Sie hier.